Es gibt anscheinend Gebrauchsanweisungen, wie man eine Kirche baut…. gut zu wissen!

Ansonsten gönne ich allen Lesern einen Gesamtblick in die Kirche und von der Kirche in den Raum für Meditation und Anbetung:

Ja, so sah unsere Stärkung am Freitag auch aus.

Doch eigentlich war der Inhalt unserer Stärkung folgendes:

Mit unserem Architekten haben wir zusammengesessen und die sakrale Innengestaltung und den Außenbereich unserer Hauskirche besprochen. Zu sehen, wie es nun wirklich bald wird hat uns allen Kraft für die anstehenden Monate gegeben.

Danach war dann folgendes angesagt:

Unser Richtfest!

Naja, eigentlich ein Richtfest nach unten, denn unser Bau hat sich ja im Wesentlichen nach Unten und nicht so sehr nach oben hin ausgeweitet.

Unsere Handwerker waren eingeladen und zusammen mit ihnen haben wir den Zwischenstand gefeiert.

Für unser leibliches Wohl wurde gut gesorgt:

Frau Graf, unsere Köchin und Bruder Emmanuel haben Salate und Grillgut zubereitet.

Ich war heute mal mit einigen anderen auf der Baustelle. Sie haben alle bestätigt, was auch ich empfinde, wenn ich in dem neuen Kirchenraum stehe: die Perspektive ist eine ganz andere. Der Raum wirkt ungemein hoch und weit – und das bei simplen 60 cm!!!!

Ups, das kommt davon, wenn man sich in München in der Pinakothek der Moderne zuviele Bilder von Baselitz angeschaut hat ;-)

jetzt aber richtig:

Und was ist das?

Das ist nicht der neue Sabndkasten der Cella – hier wurde für den letzten Teil des Bodens bereits der Platz für den Altar ausgespart. Als ich das sah dachte ich: Nun wird es ernst!

Und dann habe ich das gesehen:

Das Radio unserer Handwerker – ich habe es gleich auf Radio Vatican eingestellt ;-)

Und noch was….

Und unser Beitrag zur Aktion: die freundliche Baustelle…

oder das hier:

nach kurzer Pause geht es jetzt hier im Blog weiter… auch wenn der Schreiber ab Mittwoch ein paar Tage unterwegs ist… aber Hauptsache der Bau geht weiter, nicht wahr?

Hier ein paar Perspektiven: ich kann nur sagen (die Fotos geben das nicht wieder) die Veränderung der Perspektive durch die Vertiefung des Bodens ist unglaublich.. ich hätte es selber nicht gedacht.

Und nach oben geschaut… soweit es geht:


wie zu sehen ist: die Wand hin zu unserem kleinen Garten ist fast ganz durchgebrochen.

und ein Großteil des Bodens ist aufgerissen.

Die große Wandlung hin zum Neuen hat begonnen!

Ein guter Boden braucht Halt und Verbindung, damit er trägt, was auf im steht:

Und von weiter oben betrachtet sieht das so aus:

Mit anderen Worten: Morgen wird die erste Bodenplatte gegossen :-)

Inzwischen wird die Verschalung für die erste neue Bodenplatte aufgebaut… ich habe derweilen Ausschau nach besonderen Perspektiven gehalten:

Aber auch Steckdosen könne ja bekanntlich ganz hübsch sein ;-)

Und gibt es nicht die Sage, dass man aus der Lage von einem Verlängerungskabel die Zukunft herauslesen kann – sozusagen statt Kaffeesatz?

Wie sieht also unsere Zukunft aus – vielleicht hat jemand eine Eingabe?

nach einer anstrengenden Bauphase hat sich unser Teppich aus dem ehemaligen Gästezimmer leicht verändert… aber er ist jetzt gewiss unverwechselbar und sehr individuell: